Salaam (das freundliche Grüßen
und der Wunsch zum Wohlergehen) bildet Liebe und Zuneigung zwischen den Menschen
heran. Abdullah, der
Sohn des Kalifen Umar,
wußte das genau. Er hatte gesehen, dass der Prophet (Frieden sei auf ihm) zu
jedermann Salaam
gesagt hatte, zu Alt und Jung, zu Reich und Arm. Er sagte sogar Salaam zu den
Kindern, die am Wegrand spielten. Abdullah liebte den großen Propheten so sehr,
dass er niemals versäumte, dem zu folgen, was der Prophet gern tat. Er achtete
darauf, als erster den anderen Salaam zu sagen. Später pflegte er jeden Tag
durch den Bazaar zu gehen, nur um allen und jedem Salaam zu sagen. Ohne
Unterschied grüßte er die Kaufleute, die Männer auf der Straße, jeden, der
vorüberging. Da dies nun fast jeden Tag geschah, fragte ihn einmal ein Herr:
"Guter Herr, ihr kommt jeden
Tag in den Bazaar, aber niemals kauft ihr etwas oder verkauft ihr etwas. Ihr
seht auch nicht aus wie einer, der nur in alle Geschäfte guckt oder mit den
Kaufleuten schwätzt. Ihr kommt in den Bazaar und geht wieder hinaus, ohne
irgendwo stehen zu belieben. Bitte sagt mir, weshalb ihr so regelmäßig in den
Bazaar kommt?"
Abdullah erwiderte: "Ich komme nur in den Bazaar, um den Leuten Salaam zu sagen."
So waren die Gefährten und Anhänger
des Propheten Muhamamd (Friede sei auf ihm und allen anderen Propheten). Es war
ihnen wichtiger, den Bazaar zu besuchen, um den Leuten Salaam zu sagen und ihnne
Wohlergehen zu wünschen, statt einzukaufen.
Autor unbekannt
Der
Jüngere grüßt den Älteren, der Vorbeigehende grüßt den Sitzenden
und die kleinere
Gruppe grüßt die größere
Muhamamd (S);
Überliefert durch Abu Huraira
[Zurück] [Muslima-Aktiv]
Quelle: Al-Islam, Islamisches Zentrum München